Veranstaltungskalender diese Wochenende

  • Marchés locaux - Rambouillet Territoires

  • Dialogue littérature et peinture - La Lanterne, Rambouillet

  • Formations

  • PASS DECOUVERTE RAMBOLITAIN

  • Heure du conte - Médiathèque

  • Cours de Salsa - Poigny-la-Forêt

  • Festival Franco-Coréen - La Chapelle de Clairefontaine

  • Exposition

  • Exposition

  • Journée Nature & Terroir - Espace Rambouillet et l'Auberge de l'Elan

  • Election de la Reine du Muguet - Rambouillet

  • BB Lecteurs - Médiathèque

  • Festivités de Noël - Rambouillet

  • Une saison portugaise (UIA) - La Lanterne, Rambouillet

  • Grandes expositions parisiennes (UIA) - La Lanterne, Rambouillet

  • Sorties et ateliers nature - Echoppe, Sonchamp

  • Exposition Le monde en Kapla - La Lanterne, Rambouillet

  • Animations Kapla - La Lanterne, Rambouillet

  • La Bergerie fête Noël - Bergerie Nationale de Rambouillet

  • Les rendez-vous de la BD - La Lanterne, Rambouillet

  • Cours d'oenologie - La Lanterne, Rambouillet

  • Marchés de Noël - Rambouillet Territoires

  • Les rendez-vous de la BD - La Lanterne, Rambouillet

  • Contes du froid - Petit Moulin des Vaux de Cernay

Den Wald erleben

Den Wald erleben

Der Wald von Rambouillet erstreckt sich über eine Fläche von fast 30 000 Hektar (davon etwa 14 000 Hektar Staatswald unter der Verwaltung der französischen Forstbehörde ONF (Office National des Forêts)) und 29 Gemeinden. Ein Teil verläuft durch den regionalen Naturpark des Oberen Chevreuse-Tals.

Seit 2009 ist das Gebirgsmassiv von Rambouillet als „Schutzwald“ eingestuft. Dies bedeutet, dass seine Umweltqualität erhalten bleibt, seine verschiedenen Verwendungszwecke aber ebenfalls Berücksichtigung finden. Dieser Status macht den Wald von Rambouillet zum zweitgrößten Schutzwald Frankreichs.

Der Wald von Rambouillet zeichnet sich durch eine Vielzahl an Böden und eine damit einhergehende vielfältige Vegetation und Landschaft aus. Ein großer Teil besteht aus Eichen, während auf den sandigen Böden Kiefern vorherrschen.

Stieleiche und Traubeneiche

Die Eiche ist die am stärksten verbreitete Baumart in Frankreich. Man erkennt sie an ihren charakteristischen gelappten Blättern und ihren Früchten, den Eicheln.

Die Stieleiche ist mit der Traubeneiche die am häufigsten vertretene Art im Wald von Rambouillet. Häufig miteinander verwechselt, unterscheiden sich diese beiden Arten in einem bedeutenden Detail: Die Eichel der Stieleiche ist vom Ast, an dem sie wächst, durch einen Stiel getrennt.

Die Waldkiefer

In Frankreich trifft man die Waldkiefer vor allem in Gebirgsmassiven an, doch wurde sie in vielen Gebieten zu Wiederaufforstungszwecken eingeführt. Sie passt sich problemlos nährstoffarmen und kargen Böden an.

Die Waldkiefer zeichnet sich durch ihre enorme Höhe (bis zu 40 Meter) und ihre braun-orange-farbene Rinde im oberen Teil des Stamms aus. Ihre Früchte sind Zapfen mit bräunlichen Schuppen.  Die maximale Lebensdauer der Waldkiefer beträgt 500 Jahre.

Was die Fauna angeht, bleibt der Hirsch das Wahrzeichen des Waldes von Rambouillet, doch trifft man auch auf Wildschweine, Rehe, diverse Kleinsäuger und verschiedene Fledermausarten.

Das Wildschwein

Dieses große Tier mit dem dicken, borstigen Fell ist die Stammform des Hausschweins. Es lebt in allen Arten von Umgebungen, solange die Vegetation dicht genug ist. Im Wald von Rambouillet ist es sehr häufig anzutreffen.

Das Wildschwein lebt in der Gruppe, wenngleich männliche Tiere häufig Einzelgänger sind. Seine Ernährung ist vielfältig, in erster Linie pflanzlich, aber es ernährt sich ebenso von Aas und Kleintieren.

Das weibliche Wildschwein, die Bache, kann bis zu zwei Würfe pro Jahr haben. Junge Wildschweine, die so genannten Frischlinge, sind durch ihr braun-weiß gestreiftes Fell zu erkennen.

Der Rothirsch

Dieses majestätische Tier, ein Wahrzeichen des Waldes von Rambouillet, ist die größte Hirschart unserer Region.

Das Männchen zeichnet sich durch sein Geweih aus, das bis zu 15 Kilo schwer werden kann und am Ende eines jeden Winters abgeworfen wird. Sein braunes Fell ist im Winter dunkler als im Sommer. Die Hirschkuh ist von kleinerer Statur und hat ein helleres Fell. Das Hirschkalb ist an seinem hellbraunen Fell mit weißen Flecken zu erkennen.

Der Hirsch ernährt sich hauptsächlich von Gräsern, frisst aber ebenfalls Rinde, Eicheln und Laub, abhängig von der Jahreszeit. Die Brunft - die Paarungszeit, in der das Röhren der Hirsche zu hören ist - fällt in den Frühherbst. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hirsches beträgt 15 Jahre. Da er ein scheues Tier ist, sind Ihre Chancen, einen Blick auf ihn zu erhaschen, im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung am größten.

Das Reh

Das Reh ist eine im Wald von Rambouillet stark verbreitete Tierart.
Zu erkennen ist es an dem „Spiegel“ genannten hellen Fleck an seinem Hinterteil. Sein Fell ist im Sommer rötlich-braun und wird im Winter graubraun. Das Männchen trägt ein Geweih, das im Spätherbst abgeworfen wird und wieder nachwächst. Es kann bis zu 15 Jahre alt werden.

Es ist sehr anspruchsvoll, was seine Ernährung angeht: Als Pflanzenfresser ernährt es sich von den Enden von Pflanzen, Knospen, Blättern und Wildfrüchten. Sein Schrei ähnelt dem Bellen eines Hundes.

Als Einzelgänger versteckt es sich in Wäldern oder Feldern, und im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung lässt es sich am besten beobachten.

Waldspaziergänge

Es gibt ein 92 Kilometer langes Netz von kurzen und langen Wanderwegen und 60 Kilometer Rad- und Reitwege. Durch den Wald von Rambouillet verläuft der berühmte Fernwanderweg GR1 und der neue Fernradweg Véloscénie, der Paris mit dem Mont Saint-Michel verbindet.

Wenn Sie über keine Ortskenntnisse verfügen, wenden Sie sich für Ihre Wanderungen an die Tourismusinformation von Rambouillet, wählen Sie eine ausgeschilderte Strecke aus und nehmen Sie eine detaillierte Karte mit. Und informieren Sie zur Sicherheit Ihre Familie oder Freunde über Ihre geplante Route.

  • Denken Sie daran, zu Ihrem Ausflug einen Rucksack mit Wasser, Verpflegung und einem warmen Kleidungsstück mitzunehmen.
  • Dringen Sie nicht ins Unterholz ein, da es sich um ein empfindliches Ökosystem handelt.
  • Lassen Sie Ihre Abfälle nicht im Wald, sondern nehmen Sie sie wieder mit.
  • Werfen Sie nichts in Weiher oder Quellen, um das Wasser nicht zu verschmutzen.
  • Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, bleiben Sie auf Wegen, die über 2,50 Meter breit sind, achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit und gewähren Sie Fußgängern den Vortritt.
  • Halten Sie Abstand zu Waldbaustellen, da es sich dabei um Gefahrenzonen handelt.
  • Machen Sie kein Feuer und unterlassen Sie das Grillen und das Rauchen, denn das Feuer ist der Feind des Waldes.
  • Frühling und Herbst sind die „Hauptpflückzeiten“ im Wald von Rambouillet (Maiglöckchen, Osterglocken, Pilze, Esskastanien usw.).
  • Wenn Sie in Versuchung geraten, denken Sie daran, dass das Pflücken ausschließlich für den privaten Gebrauch gestattet ist.
  • Das Sammeln von Totholz ist untersagt.
  • Zelten, wildes Campen und das Übernachten in einem Fahrzeug oder einem sonstigen Unterschlupf im Wald sind verboten. Der Campingplatz Huttopia Rambouillet liegt im Herzen des Waldes und heißt Sie gern willkommen.
  • Bevor Sie Ihre Wanderung beginnen, informieren Sie sich über die Wettervorhersage. Von schlechtem Wetter überrascht zu werden, kann Ihnen Ihren Ausflug verhageln. Es geht um Ihren Komfort und Ihre Sicherheit.
  • Jedes Jahr nehmen Wanderer aus dem Wald junge Tiere mit, von denen Sie annehmen, dass sie von ihrer Mutter verlassen wurden. Egal, ob Rehkitz, Eule oder Wildschweinjunges – sie unterzeichnen damit das Todesurteil dieser Tiere! Die Natur hat für alles gesorgt und benötigt keine Eingriffe seitens des Menschen.
  • Lassen Sie Vögel am Boden. Ihre Eltern werden sie weiter ernähren, auch wenn sie aus dem Nest gefallen sind.
  • Halten Sie sich von Rehkitzen fern, auch wenn sie Ihrer Meinung nach verlassen wurden. Sie dürfen sie in keinem Fall berühren. Der menschliche Geruch bewirkt, dass ihre Mutter sich von ihnen abwendet und Raubtiere, wie Wildschweine, Hunde oder Füchse, auf sie aufmerksam macht.